Dancing Culture  

-  Tanz ist Geschichte

01.02. – 30.05.14 

Das Projekt will Kinder der Altersgruppe 8 – 12 Jahre ermutigen, die Geschichte des Tanzes aktiv durch künstlerischen Ausdruck mit dem eigenen Körper zu erforschen und damit auch ihre eigene kulturelle Geschichte, ihre eigenen Wurzeln. Ziel ist es, die Kinder mit nationalen Tanzstilen ihrer Heimatkultur (z.B. Samba, Salsa, Polka, Reigen, Folklore) vertraut zu machen , um ihre Identität zu stärken. Die Projektidee geht davon aus, dass die Kinder durch tänzerische Bewegung die Anfänge des Tanzes mit allen Sinnen nachempfinden können. Unterstützt wird dieser Prozess theatralisch durch die Erarbeitung von tatsächlichen geschichtlichen Zusammenhängen und Ereignissen, die unmittelbaren Einfluss auf die Entwicklung des Tanzstils hatten. So sind z.B. mittel- und südamerikanische Tanzstile z.T. erst durch die Unterdrückung von afrikanischen Sklaven unmittelbar hervorgebracht worden.

Die Kinder sollen sich in die Ursprünge der jeweiligen Tänze hineinbewegen, um der kulturellen Kraft von Bewegung und Tanz als interkulturelle Instanz direkt nachzuspüren. 

Im Verlauf des ca. 4-monatigen  Projektes soll ein Tanztheater entstehen, das die Entwicklungsepochen der Tänze erfahrbar macht und auf die Bühne bringt. Die renommierte Tänzerin Maria Warzecha, der Schauspieler Thomas Malorny vom LOT-Theater Braunschweig und Helena Zimmermann vom TPZ Braunschweig leiten die Kinder an und erarbeiten mit ihnen gemeinsam die Dramaturgie. Die entstandenen Szenen werden durch einen Erzählstrang zusammengefasst. Das fertige Stück soll dann am Fredenberg und darüber hinaus aufgeführt werden.

Derzeit führen über 20 Kinder der Altersgruppe 8 – 12 Jahren aus unterschiedlichen Kulturkreisen führen das Projekt in der Begegnungsstätte BRÜCKE durch.

Das Projekt „Dancing Cultures“ findet unter der künstlerisch-pädagogischen Leitung des TPZ Braunschweig  statt.

Es wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK) und der HWA Stiftung.

Weitere Fotos aus dem Projekt sind in der Fotogalerie abgespeichert.